Projekt M

Projekt M

Projekt M konzentriert sich auf gemeinsame Maßnahmen, die Meta-Analyse von Evidenz und übergreifende Theoriebildung.

Kurzbeschreibung

M verbindet die Teilprojekte von SHARP durch gemeinsame Datenerhebungen und Analysen. Ziel ist es, Erkenntnisse projektübergreifend zusammenzuführen und daraus übergreifende theoretische Ansätze weiterzuentwickeln. Dazu koordiniert M die Erhebung gemeinsamer Maße zu Lernvoraussetzungen, Lernprozessen und Lernergebnissen. Außerdem entwickelt das Projekt Methoden, um die während der Lernsimulationen entstehenden Prozessdaten projektübergreifend auszuwerten. Darüber hinaus bündelt M die Ergebnisse innerhalb und außerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio (TRR) und nutzt diese, um ein umfassenderes Verständnis von Lernen und Lernprozessen zu entwickeln.

Beteiligte

Wissenschaftliche Leitung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen

Kooperationspartner:innen

Ziel

Ziel des Projekts M ist es, Forschungsergebnisse aus anderen SHARP-Teilprojekten systematisch zu integrieren, vergleichbar zu machen und theoretisch weiterzuentwickeln. Dazu werden gemeinsame Messinstrumente und Verfahren zur Analyse von Prozessdaten entwickelt sowie Evidenz aus den Projekten und der internationalen Forschung metaanalytisch zusammengeführt. Auf dieser Grundlage soll ein übergreifendes theoretisches Modell des simulationsbasierten, personalisierten Lernens in der Hochschulbildung entstehen.

Forschungsfragen

  • Unter welchen Bedingungen sind personalisierte Lernunterstützungen in simulationsbasierten Lernumgebungen wirksam?

  • Wie generalisierbar sind Befunde über verschiedene Domänen, Simulationen und Lernkontexte hinweg?

  • Wie können Prozessdaten aus unterschiedlichen Simulationen vergleichbar aggregiert werden?

  • Welche latenten Lern- und Diagnoseprozesse lassen sich aus Verhaltens- und Prozessdaten ableiten?

  • Welche Rolle spielen Lernvoraussetzungen für personalisierte Unterstützung?

  • Wie beeinflussen Scaffolding und Feedback diagnostische Kompetenzen und Interventionskompetenzen?

  • Welche Bedeutung haben soziale Interaktion und Kollaboration in simulationsbasierten Lernprozessen?

  • Wie können theoretische Modelle personalisierten Lernens domänenübergreifend weiterentwickelt werden?

Methodik

Das Projekt M erstellt eine Methodik der gemeinsamen Datenerhebungen über alle SHARP-Projekte hinweg und gemeinsame Verfahren der Prozessdatenanalyse. Dafür werden standardisierte Fragebögen eingesetzt und Log-, Prozess- sowie lernbezogene Verhaltensdaten standardisiert und zusammengeführt. Hinzu kommen Metaanalysen, systematische Literaturreviews und transparente und formalisierte Methoden der Theorieentwicklung. Die Daten werden mithilfe statistischer Modellierung, MetaSEM sowie maschineller Lernverfahren analysiert um theoretische Modelle des simulationsbasierten, personalisierten Lernens weiterzuentwickeln.

Rolle im Sonderforschungsbereich

  • Erhebung von standardisierten Variablen mit allen Projekten

  • Zusammenfassende Auswertung der Prozessdaten mit allen Projekten

  • Übergreifende Theoriebildung mit allen Projekten

  • Koordination der Working Group zu Open Science mit Z

  • Gemeinsame Theoriebildung zur Salienz und zur Konfiguration von Hinweisen mit A02-A05, B01, B02, C01-C05

  • Austausch zu Systematischen Literaturrecherchen mit B05 und C04

  • Nutzung von Blickbewegungsdaten für die Personalisierung mit INF, A03, A04, C01, C02, C03.

Publikationen

2024

2023

2022

2021

2020

2017